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Mittwoch, 8. Januar 2014

[Filmrezension] Die Eiskönigin - Völlig unverfroren

Quelle
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Animationsfilm, Fantasy
Regie: Chris Buck, Jennifer Lee
Trailer: Klick!
Basierend auf einem Roman? Lose angelehnt an das Märchen "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen.

Handlung:
In Arendelle herrscht Hochsommer und es steht eine Krönung bevor - was könnte schöner sein? Doch nicht lange währt die glückliche Stimmung: Ein ewiger Winter bricht an, das Werk von Königin Elsa. Um den Sommer zurückzuholen, braucht man nur eine Prinzessin, einen Eisverkäufer, sein Rentier und einen sprechenden Schneemann - schon kann es losgehen!

Meinung:
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Disney-Filme sind bei mir Pflichtprogramm. Wenn sie dazu noch von denselben Machern stammen, die auch an Rapunzel: Neu verföhnt mitgewirkt haben, dann gehe ich gerne auch zwei Mal hin (was ich im Übrigen sogar getan habe :D). Und wie soll es anders sein: Nach Rapunzel, einem meiner liebsten Animationsfilme, hat mich Die Eiskönigin nicht enttäuscht.

An diesem Film stimmt für mich einfach alles: Die Atmosphäre, die Charaktere, die Musik, die Botschaft. Es geht um Freundschaft, (Schwestern-)Liebe, Vertrauen, Fürsorge und alles so fein verpackt, dass man es nicht als aufdringlich empfindet, sondern die zarten Töne in Ruhe genießen kann.

Dass der Film eine wahre Augenweide sein soll, kann ich vollkommen bestätigen. Die Magie, die Elsa anwendet, ist einfach wunderschön, die Schneelandschaften atemberaubend und die Schneestürme bedrohlich und wild. Dazu die passende Musik und schon taucht man ab und möchte gar nicht mehr auftauchen. Seit drei Tagen bin ich besessen von diesem Soundtrack und renne nur noch in Kopfhörern herum. ;D Mein Bruder hat sich auch schon angesteckt. Am Ende fand ich sogar, der Film war viel zu kurz. Ich könnte noch gute zwei Stunden dasitzen und glücklich sein. ^-^ ♥


Die Charaktere sind so toll und herzlich (von denen, die herzlich sein sollen), dass ich mir einerseits mehr als alles andere eine Fortsetzung wünschen würde und andererseits befürchten würde, dass sie das Meisterwerk zerstören könnte. Annas und Elsas gemeinsame Geschichte hat mich auch beim zweiten Besuch genau an der gleichen Stelle am Anfang zu Tränen gerührt und ich wünsche mir, dass es auch bei zukünftigem wiederholtem Ansehen so bleibt.

Und wie unterschiedlich und authentisch alle sind. Elsa hat ein Problem mit ihrem Inneren. Sie kann ihre Kräfte nicht kontrollieren und friert alles praktisch "unabsichtlich" ein. Von klein auf muss sie sich beherrschen, darf keine Gefühle zeigen, befreit sich aber im Laufe des Films. Ihre Persönlichkeitsentwicklung ist einfach wunderbar, genau wie Annas Rolle dabei. Echte Schwesternliebe steht hier auf dem Programm. Anna ist im Gegensatz zu ihrer Schwester quirlig, neugierig, nimmt sich kein Blatt vor den Mund und ist ausgesprochen hilfsbereit. Es macht einfach Spaß, ihr zuzusehen, weil sie echte Lebensfreude ausstrahlt. :)

Kristoff ist so ein netter Kerl, er hat sich definitiv einen Platz in meinem Herzen gesichert. Genau wie sein Rentier Sven oder der Schneemann Olaf, der einfach nur zum Brüllen komisch war. ;D

Ja, es ist ein Kinderfilm, aber es steckt so viel Herz und Wahrheit drin, so viel Stoff zum Nachdenken, dass ich ihn ernster nehme als so manche Erwachsenenfilme. Ich bin schon sehr gespannt, wann denn wieder etwas in der Richtung von Disney kommt.

Fazit:
Uneingeschränkte Empfehlung für Groß und Klein, die Lust auf mehr macht. Übermäßig viel Action sollte man hier nicht erwarten, aber man bekommt so einiges zu sehen und zu hören. ♥

Montag, 21. Oktober 2013

[Wunschliste] Ready, aim... stalk!

So, Leudis (wo kommt das auf einmal her? O.o ), jetzt gibt es eine Ladung Wunschlistenfüllung. Und weil ich mir gedacht habe, dass das Ganze ein wenig aufgepeppt werden muss, werde ich zu jedem Buch auch schreiben, warum ich es auf die Liste gesetzt habe. Das machen wahrscheinlich eh alle außer mir auf diese Weise, aber wir tun jetzt alle so, als sei es eine Riesen-Innovation, okay? ;D
Los geht's!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

[Serien-Rezension] Once Upon A Time

Enter a world full of magic...


Zur Feier des Starts der zweiten Staffel hierzulande habe ich mir überlegt, einer meiner Lieblingsserien einen Fanpost zu widmen, denn das hat sie wirklich verdient. Ist dieser Soundtrack nicht wunderschön? :) Ich bin ja eh ein Soundtrack-Suchtie, aber Mark Isham hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet, um diese zauberhafte Welt auch noch passend zu vertonen.

Dieser Post enthält sehr viele Bilder und haufenweise Schwärmereien, seid gewarnt ^-^

Worum geht's?
Storybrooke scheint eine normale Stadt in Maine, USA, zu sein. Doch etwas stimmt nicht damit. Als der 10-jährige Henry seine leibliche Mutter Emma Swan findet und nach Storybrooke bringt, fängt die Stadtuhr wieder an zu gehen. Dinge ändern sich...

Henrys Adoptivmutter ist die Bürgermeisterin Regina Mills, ihm zufolge eine böse Königin, die Märchenbewohner mithilfe eines Fluchs in unsere Welt gebracht hat. Die Bewohner von Storybrooke sind also niemand anderes als z.B. Hänsel und Gretel oder Rumpelstilzchen, bloß erinnern sie sich nicht daran. Und ausgerechnet Emma soll den Fluch brechen - denn sie ist die Retterin, die Tochter von Snow White und Prince Charming, die vor dem Fluch in unsere Welt geschickt und außerhalb Storybrookes aufgewachsen ist.